Seit 26 Jahren reisen Dead Meadow durch Raum und Zeit. Vergangenes Jahr musste die Band dabei einen schweren Rückschlag verkraften. Bassist Steve Kille verstarb an Krebs und ließ ein Duo zurück. Unter diesem Eindruck ist „Voyager To Voyager“ (Heavy Psych Sounds) ein sehr melancholisches Album.
Kille war bei den Aufnahmen dabei, wenn sich auch sein Zustand rapide verschlechterte. Den Endmix erlebte er nicht mehr. Ihm ist das zehnte Album gewidmet. Es handelt von Isolation und menschlichen Beziehungen. Unter dem Eindruck von Killes Tod erschüttern die Songs.
Der bekannte Dead-Meadow-Sound ist weiterhin da. Melodischer, schwereloser Psych Rock bestimmt die Songs. Teils jammy, oft entspannt und immer sehr stimmungsvoll. Aber irgendwas wiegt schwer.
„The Unhounded Now“ legt einen feinen Groove an, „A Wave Away“ ist etwas gedrückter. Dead Meadow schlagen mit dem neuen Album auch ein neues Kapitel auf. Die Post-Kille-Zeit ist nun angebrochen.
Dead Meadow – Voyager To Voyager: Melancholischer Jam Rock – RIFL